Kurzer Einwurf: Wie mir hier in China mitgeteilt wurde, benutzen wohl nur wir Deutschen das Wort „Peking“. Für den Rest der Welt heißt die Stadt „Beijing“. Warum wir Deutschen allerdings einen eigenen Namen für diese Stadt haben, das konnte ich bisher noch nicht herausfinden.
Direkt nach der Arbeit habe ich den Bus zum Bahnhof genommen und bin von dort gleich mit dem Zug nach Beijing gereist. Gebucht hatte ich die „Softsleaper“ Klasse, was bedeutet, dass ich ein Liegewagen hatte mit insgesamt 4 Betten in meiner Kabine.
Kurzer Einwurf: In China gibt es 4 Klassen:
Hardseat (Sitz mit feststehender Rückenlehne), Softseat (Sitz mit beweglicher Rückenlehne), Hardsleaper (Liegeplatz in einem offenem 6 Bett-Abteil) und eben Softsleaper (Liegeplatz in einem geschlossenen 4-Bett-Abteil).
Die Fahrt dauerte knapp 12 Stunden und das ohne Unterbrechung. Hangzhou raus und schon war ich in Beijing ;)
Angekommen bin ich gegen 07:30 Uhr morgens am HBF in Beijing. Von dort wurde ich auch gleich von Alex, James (Ein Freund von Alex aus den USA) und Dominik in Empfang genommen. Die drei waren schon einen Abend vorher angereist. Da ich leider keinen Urlaubstag mehr hatte, musste ich also nachreisen.
Auf jeden Fall sind wir dann gleich mit einem von uns organisierten Fahrer abgeholt worden und sind dann direkt zur großen Mauer aufgebrochen. Wir hatten uns bewusst 2 Abschnitte der Mauer ausgesu
cht, die etwas weiter außerhalb von Beijing lagen, um erstens, Teile der Mauer zu begehen die nicht extra für Touristen präpariert wurden und zweitens, um möglichst alleine (ohne Touristen) die Mauer zu begehen. Nach 2 Stunden waren wir dann auch schon angekommen und gingen sofort los. Das Wetter war einfach traumhaft an diesem Tag. Viel Sonne und eine klare Sicht. Die Mauer selbst war ein richtiges Highlight wie ich fand. Die Ausmaße der Mauer haben mich schon sehr fasziniert. So weit das Auge reichte, konnte ich den Verlauf der Mauer folgen. Bis zu 6000 km soll diese noch lang sein, Wahnsinn!
Es machte richtig Spaß auf ihr zu laufen und sich dabei die Gegen anzuschauen. Nach ca. 4 Stunden hatten wir unseren Endpunkt erreicht und dort wartete auch schon unser Fahrer wieder auf uns, um uns wieder abzuholen.
Zurück in der Stadt gingen wir direkt zu unserem Hostel und schlossen den Tag mit einem schönen Essen in einem Chinesischen Restaurant ab. Gegessen hatten wir natürlich u.a. „Beijing-Duck“ (Peking-Ente). Im Anschluss haben wir uns dann noch mal in eine Bar gesetzt und unsere vielen Eindrücke mit gekühlten Elektrolytgetränken Revue passieren lassen.
alleine eine kleine Runde in unserer Gegend gedreht. Grundsätzlich habe ich Beijing als eine sehr saubere Stadt kennen gelernt. Nichts war zu sehen von dem Smog vergangener Tage oder überfüllten Strassen. In den verschiedenen Nebenstrassen allerdings bot sich mir dann doch schnell das anscheinend sonst vorherrschende Bild von Peking. Alte Strassen, wie man sie ihn China regelmäßig vorfindet, mit vielen armen Menschen.
(Der hier ursprünglich stehende Absatz wurde vom Verfasser entfernt....)
Jedenfalls bin ich dann wieder irgendwann zurück und wir sind dann gemeinsam zur Verbotenen Stadt gelaufen. Diese heißt übrigens so, da es früher fremden Personen verboten war über Nacht in der Stadt zu verweilen. Der Kaiser hatte Angst, dass Männer über seine Frauen herfallen könnten. :)
Die Sta
dt selbst ist ca.1000m. lang und 800m breit und ist umgeben von einer riesigen Mauer. In dieser stehen jede Menge Gebäude und jede Menge andere Dinge herum. Es waren einfach zu viele Eindrücke für die kurze Zeit, die uns zur Verfügung stand. Sinnvoller ist es wohl sich einen Guide zu nehmen und die Hintergründe der Stadt, Häuser, Figuren…. erzählen zu lassen. Die Zeit hatten wir leider nicht und so beließen wir es beim schlendern. Nach der Stadt sind wir dann noch auf eine, direkt an die Stadt angrenzende, Pagode hoch gelaufen von der wir einen super Blick auf die Verbotene Stadt sowie Beijing hatten. Der Hügel mit der Pagode wurde angeblich nur gebaut bzw. neu aufgeschüttet um die Verbotene Stadt vor den häufigen Sandstürmen (von Norden kommend) zu schützen, von denen Beijing doch recht häufig betroffen ist.
Im Anschluss fuhren wir noch schnell zum neu gebauten Stadion doch leider war
dieses weiträumig abgesperrt und somit mussten wir uns darauf beschränken das sehr gelungene Bauwerk aus der Ferne aus anzusehen. Direkt neben dem Stadion stehen auch das neue Schwimmstadion sowie das neu errichtete Olympiadorf mit einem sehr schönen Hauptgebäude (Form einer Fackel).
Dann ging es auch schon wieder zurück zum Hostel unsere Sachen abholen, noch schnell was gegessen und dann gleich zum Flughafen.
Das Wochenende war richtig super. Mit meinen drei Weggefährten hatte ich ne Menge Spass und besonders die Mauer hat mir sehr gut gefallen. Ein Muss für jeden der nach China kommt (meines Erachtens)!!!



+034.jpg)

