Samstag, 30. August 2008

Wieder zurück in Deutschland!

Hallo Zusammen,

seit mittlerweile 3 Tagen bin ich auch schon wieder zurück in Deutschland. Am vergangenen Donnerstag (28.08.08) bin ich um 5:40 Uhr mit nur knapp 20 min. Verspätung sicher in Frankfurt gelandet. Der Flug verlief für mich, im Gegensatz zum Hinflug, sehr entspannend ab. Konnte ich auf dem Hinflug gar nicht schlafen, konnte ich jetzt fast 6 Stunden lang schlafen. Die restliche Zeit konnte ich mit lesen und mit dem Bordessen verbringen.
Apropos Essen, mir hat zwar das Essen in China sehr gut geschmeckt, doch habe ich mich hier in Deutschland auch schon wieder auf ein richtig leckeres Stück Fleisch gefreut gehabt. Am Freitagabend sind Steffi und ich dann hier in Stuttgart „Zum Paulaner“ gegangen und ich habe mir erstmal ne Schweinshaxe mit Semmelknödel bestellt. Dazu waren dann auch noch gleich zwei Cola-Weizen fällig ;)

Das war’s dann auch schon fürs erste. Will gleich die aktuellen Fußballberichte des 3. Spieltages in der ARD Sportschaun anschauen ;)

Ich wünsche allen noch ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 20. August 2008

Olympia 2008 in Beijing!

….und ich war dabei. Zusammen mit meinem Praktikantenkollegen Dominik habe ich vom 15.08 – 19.08 die Olympiade in Beijing besucht. Im Vorfeld hatten wir, wie bereits erwähnt, Tickets für den 18.08 erwerben können, doch diese sollten nicht die einzigsten bleiben. Aber alles schön der Reihe nach :)

Am Freitag, den 15.08 haben wir direkt nach der Arbeit, wie schon 5 Wochen zuvor, den Nachtzug von Hangzhou nach Peking genommen. Dies hatte neben dem Spaßfaktor noch einen finanziellen Hintergrund. So konnten wir die Nacht im Zug verbringen und mussten nicht, wenn wir geflogen wären, die Nacht von Freitag auf Samstag in Beijing verbringen.

Die Übernachtungspreise sind in Beijing während den Olympischen Spielen regelrecht explodiert. Bezahlten wir bei unserem letzten Trip noch knapp 40 RMB pro Person im 4-Bettzimmer, mussten wir nun 210 RMB pro Person im 6-Betzimmer bezahlen. Einige Hostels verlangen sogar eine Mindestübernachtung von 5 Nächten und und und… Allerdings waren wir sehr zufrieden mit der Qualität sowie Lage unseres Hostels.

Samstagmorgens sind wir dann bei strahlendem Wetter in Beijing angekommen und gingen nur kurz ins Hostel unser Gepäck ablegen, duschen und dann gleich zum Volleyball Stadion. Schließlich klappte es an dem Tag, Tickets für Montag, den 18.08 um 10:00 Uhr zu erwerben. Dies passte uns ganz gut, da die Veranstaltungen im Bird’s Nest erst um 19:00 Uhr starteten.

Wir beschlossen also noch kurzfristig Tickets für das Fussball-Achtelfinalspiel der Herren zu bekommen, da wir noch ein wenig Zeit hatten. Dies klappte dann auch umgehend. Mit unserem präparierten Zettel („We need 2 Tickets“) war es kein Problem noch Karten zu bekommen.

Der anschließende Stadionbesuch war für uns zwei dann die Krönung eines erfolgreichen Tages. Das Spiel zwischen Italien und Belgien selbst war zwar vom Niveau her nicht so schön anzuschauen, doch die Atmosphäre im und um das Stadion war schon toll. In Erinnerung wird es mir auf jeden Fall bleiben, da es für mich die erste olympische Veranstaltung in meinem Leben war.

Am Sonntag entschieden wir uns ein wenig zu shoppen und ein wenig in der Stadt zu schlendern, um die Olympiastimmung der Stadt wahrzunehmen. Am Abend versuchten wir noch Karten für das Schwimmstadion zu bekommen, leider jedoch ohne Erfolg.

Der Montag war dann wiederum ein voller Erfolg. Erst der Besuch des Beachvolleyballstadions, wo wir die Achtelfinalspiele Deu-USA und BRA-NED sehen konnten, dann der Besuch des neuen National Stadium „Bird’s Nest“ (Vogelnest) am Abend.

Das folgende Bild zeigt die Veranstaltungen, die wir an dem Tag sehen konnten.

Besonders das Stabhochsprungfinale der Damen war bis zuletzt eine sehr unterhaltsame Veranstaltung. Mit dabei war die Weltklasse Springerin Yelena Isinbayeva. Selbst mir als Amateur auf diesem Gebiet ist aufgefallen, dass diese Frau in einer anderen Liga als ihre Konkurrentinnen springt, auch zum Leidwesen der 2 Beteiligten deutschen Stabhochspringerinnen. Sie ist erst bei einer Höhe von 4,70m in den Wettbewerb eingestiegen, wo andere Damen schon längst wieder ausgeschieden waren, unglaublich. Der Wettbewerb endete schließlich mit ihr als Siegerin, mit einem neuen Weltrekord mit übersprungenen 5,05 Meter.

Zusammengefasst waren die Tage in Beijing einfach unvergesslich. Insgesamt bei 3 Olympischen Spielstätten live dabei zu sein, hatte ich einfach nicht erwart. Das war richtig klasse.

Die Stadt selbst war sehr sauber und es waren, wie aber auch schon im Vorfeld angekündigt, keine Strassenbauarbeiter zu sehen bzw. durfte nicht auf Baustellen gearbeitet werden. Die Taxifahrer konnten sogar ein paar englische Vokabeln (die sie im Vorfeld auswendig lernen mussten) und überhaupt hatte ich das Gefühl mich sicher bewegen zu können. Das lag aber vielleicht auch an den unheimlich vielen Kameras die einen überall und rund um die Uhr begleiten :)

Mich persönlich haben allerdings die ganzen Bauten in der Stadt am meisten fasziniert. Die Stadt wurde regelrecht herausgeputzt und vieles neu gebaut. Speziell das Olympia Gelände mit dem Bird’s Nest, Schwimmstadion….. ist erstens wahnsinnig groß und zweitens auch noch sehr schön anzuschauen. Gerade bei Nacht ist das Gelände eine Augenweide mit den vielen Lichtern.

Ein richtig tolles Erlebnis, was ich so schnell nicht vergessen werde, liegt nun hinter mir.

Ich wünsche euch allen viel Spaß bei dem anschauen der Bilder und verbleibe mit sportlichen Grüssen aus Hangzhou!

Sonntag, 10. August 2008

Nur noch 17 Tage,

dann ist mein Praktikum bei Bosch Power Tools hier in Hangzhou auch schon wieder vorbei. Am 27.08.2008 werde ich mich, direkt nach meinem letzten Arbeitstag, auf den Weg nach Shanghai machen, um von dort direkt den Rückflug nach Deutschland zu nehmen. Anbei zur Information meine Flugdaten mit der China Eastern Airline:

Rückwirkend betrachtet, ging die Zeit dann doch recht schnell vorbei. Insgesamt bin ich ziemlich genau 6 Monate (29.02.08 – 27.08.08) in China gewesen und hatte somit genügend Zeit Land und Leute kennen zu lernen. Trotz der vielen schönen Erfahrungen, Eindrücke… die das Land bzw. Hangzhou bzw. Bosch bietet, freue ich mich letztlich doch darauf wieder nach Deutschland zurück zu kommen.
Ich freue mich deswegen, weil für mich dort mal wieder ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Zusammen mit meiner Freundin Steffi, mit der ich nach ca. einem Jahr studienbedingter Unterbrechung endlich wieder zusammen leben kann, werde ich nach Stuttgart ziehen, um dort ab dem 01.09.2008 bis zum 28.02.2009 bei der Daimler AG in Untertürkheim meine Diplomarbeit zu schreiben.

Doch bevor ich allerdings das Land verlasse, kommt noch mal ein Highlight! Zusammen mit einem Praktikantenkollegen (Dominik) werde ich mir die Olympischen Spiele LIVE!! in Beijing anschauen können. Wir zwei haben es geschafft uns zwei Karten für Montag, den 18.08.08 zu organisieren.
Wir haben Eintrittskarten für das neue Stadion (Vogelnest) bekommen und werden dort die Möglichkeit haben u.a. das Weitsprungfinale der Männer, als auch das 800m Finale der Frauen anzuschauen. Ich bin echt total Happy, dass das geklappt hat.
Mit ganz viel Glück, sieht man uns ja vielleicht auch im Fernsehen, da unsere Sitzplätze ziemlich nah an der Laufbahn sein werden.



Wünsche allen eine schöne Woche!

Sonntag, 3. August 2008

Hangzhou Bay Bridge und Outing

Irgendwie habe ich ganz vergessen von meinem Ausflug am vorigen Wochenende zu berichten und möchte das gerne aber noch unbedingt nachholen, da es sich meines Erachtens schon lohnt ;-)

Am Sonntag, den 27.07.2008 bin ich mit David zur Hangzhou Bay Bridge gefahren, die ca. 100 km östlich von Hangzhou liegt. Die Brücke ist mit 36km Länge, die längste Überseebrücke der Welt! Eigentlich sollte die Brücke erst zur Expo 2010 in Shanghai fertig gestellt werden, doch die offizielle Eröffnung war bereits am 02.05.2008. In beide Richtungen gehen 3 Spuren und sie ist in einer S-Form gebaut. In der Mitte der Brücke soll demnächst noch eine Tankstelle, Hotel, Restaurant… erstellt werden, was aber alles zur Zeit noch voll im Bau ist. Aktuell konnten wir nur erahnen, was dort gebaut wird.
Leider war es nicht möglich auf der Brücke anzuhalten und den Blick auf das Meer bzw. die Brücke noch näher zu genießen. Mit unserem Fahrer sind wir also einmal über die Brücke Richtung Shanghai gefahren und dann gleich wieder zurück ;-) Sie hat wirklich beachtliche Ausmaße und es war interessant diese mal gesehen zu haben.


Am letzten Samstag (02.08.08) war ich mit 3 anderen Praktikanten und ca. 40 weiteren Arbeitskollegen zu einem interessanten Tagesausflug unterwegs. Zunächst sind wir auf einem Floss einen Fluss entlang gefahren, wobei wir uns dabei gegenseitig mit Wasserspritzen ärgern konnten. Nach einem nicht ganz so leckerem Mittagessen sind wir dann zu einem abgelegenen Dörfchen in den Bergen gefahren, um dort eine Art „Counterstrike“ zu spielen. Wir bekamen eine komplette Ausrüstung (Helm, Lasergewehr, Shirt…) und dann ging es auch schon los. Grundsätzlich Krieg zu spielen ist natürlich nicht das, was mich wirklich interessiert, aber an diesem Tag, in dieser Runde, an diesem Ort hat es einfach Spaß gemacht.

Nach diesem Tagespunkt sind wir noch weiter zum Bogenschiessen gefahren und wir hatten sogar die Möglichkeit auf Pferden zu reiten.

Der Tag war wirklich schön und es hat Spaß gemacht mit vielen Kollegen einfach auch mal außerhalb der Arbeit zu kommunizieren. Auch hatte ich so die Möglichkeit viele neue Kollegen kennen zu lernen, was ich sehr gut fand.


Ich wünsche allen einen schönen Start in die Woche!

Dienstag, 22. Juli 2008

Wochenendausflug nach Beijing!

Am vergangen Wochenende hatte ich meinen besagten Kurztrip nach Beijing (Peking).

Kurzer Einwurf: Wie mir hier in China mitgeteilt wurde, benutzen wohl nur wir Deutschen das Wort „Peking“. Für den Rest der Welt heißt die Stadt „Beijing“. Warum wir Deutschen allerdings einen eigenen Namen für diese Stadt haben, das konnte ich bisher noch nicht herausfinden.

Direkt nach der Arbeit habe ich den Bus zum Bahnhof genommen und bin von dort gleich mit dem Zug nach Beijing gereist. Gebucht hatte ich die „Softsleaper“ Klasse, was bedeutet, dass ich ein Liegewagen hatte mit insgesamt 4 Betten in meiner Kabine.

Kurzer Einwurf: In China gibt es 4 Klassen:
Hardseat (Sitz mit feststehender Rückenlehne), Softseat (Sitz mit beweglicher Rückenlehne), Hardsleaper (Liegeplatz in einem offenem 6 Bett-Abteil) und eben Softsleaper (Liegeplatz in einem geschlossenen 4-Bett-Abteil).

Die Fahrt dauerte knapp 12 Stunden und das ohne Unterbrechung. Hangzhou raus und schon war ich in Beijing ;)


Angekommen bin ich gegen 07:30 Uhr morgens am HBF in Beijing. Von dort wurde ich auch gleich von Alex, James (Ein Freund von Alex aus den USA) und Dominik in Empfang genommen. Die drei waren schon einen Abend vorher angereist. Da ich leider keinen Urlaubstag mehr hatte, musste ich also nachreisen.
Auf jeden Fall sind wir dann gleich mit einem von uns organisierten Fahrer abgeholt worden und sind dann direkt zur großen Mauer aufgebrochen. Wir hatten uns bewusst 2 Abschnitte der Mauer ausgesucht, die etwas weiter außerhalb von Beijing lagen, um erstens, Teile der Mauer zu begehen die nicht extra für Touristen präpariert wurden und zweitens, um möglichst alleine (ohne Touristen) die Mauer zu begehen. Nach 2 Stunden waren wir dann auch schon angekommen und gingen sofort los. Das Wetter war einfach traumhaft an diesem Tag. Viel Sonne und eine klare Sicht. Die Mauer selbst war ein richtiges Highlight wie ich fand. Die Ausmaße der Mauer haben mich schon sehr fasziniert. So weit das Auge reichte, konnte ich den Verlauf der Mauer folgen. Bis zu 6000 km soll diese noch lang sein, Wahnsinn!
Es machte richtig Spaß auf ihr zu laufen und sich dabei die Gegen anzuschauen. Nach ca. 4 Stunden hatten wir unseren Endpunkt erreicht und dort wartete auch schon un
ser Fahrer wieder auf uns, um uns wieder abzuholen.
Zurück in der Stadt gingen wir direkt zu unserem Hostel und schlossen den Tag mit einem schönen Essen in einem Chinesischen Restaurant ab. Gegessen hatten wir natürlich u.a. „Beijing-Duck“ (Peking-Ente). Im Anschluss haben wir uns dann noch mal in eine Bar gesetzt und unsere vielen Eindrücke mit gekühlten
Elektrolytgetränken Revue passieren lassen.


Am Sonntag bin ich früher als die anderen aufgestanden und habe zunächst alleine eine kleine Runde in unserer Gegend gedreht. Grundsätzlich habe ich Beijing als eine sehr saubere Stadt kennen gelernt. Nichts war zu sehen von dem Smog vergangener Tage oder überfüllten Strassen. In den verschiedenen Nebenstrassen allerdings bot sich mir dann doch schnell das anscheinend sonst vorherrschende Bild von Peking. Alte Strassen, wie man sie ihn China regelmäßig vorfindet, mit vielen armen Menschen.

(Der hier ursprünglich stehende Absatz wurde vom Verfasser entfernt....)

Jedenfalls bin ich dann wieder irgendwann zurück und wir sind dann gemeinsam zur Verbotenen Stadt gelaufen. Diese heißt übrigens so, da es früher fremden Personen verboten war über Nacht in der Stadt zu verweilen. Der Kaiser hatte Angst, dass Männer über seine Frauen herfallen könnten. :)

Die Stadt selbst ist ca.1000m. lang und 800m breit und ist umgeben von einer riesigen Mauer. In dieser stehen jede Menge Gebäude und jede Menge andere Dinge herum. Es waren einfach zu viele Eindrücke für die kurze Zeit, die uns zur Verfügung stand. Sinnvoller ist es wohl sich einen Guide zu nehmen und die Hintergründe der Stadt, Häuser, Figuren…. erzählen zu lassen. Die Zeit hatten wir leider nicht und so beließen wir es beim schlendern. Nach der Stadt sind wir dann noch auf eine, direkt an die Stadt angrenzende, Pagode hoch gelaufen von der wir einen super Blick auf die Verbotene Stadt sowie Beijing hatten. Der Hügel mit der Pagode wurde angeblich nur gebaut bzw. neu aufgeschüttet um die Verbotene Stadt vor den häufigen Sandstürmen (von Norden kommend) zu schützen, von denen Beijing doch recht häufig betroffen ist.

Im Anschluss fuhren wir noch schnell zum neu gebauten Stadion doch leider war dieses weiträumig abgesperrt und somit mussten wir uns darauf beschränken das sehr gelungene Bauwerk aus der Ferne aus anzusehen. Direkt neben dem Stadion stehen auch das neue Schwimmstadion sowie das neu errichtete Olympiadorf mit einem sehr schönen Hauptgebäude (Form einer Fackel).
Dann ging es auch schon wieder zurück zum Hostel unsere Sachen abholen, noch schnell was gegessen und dann gleich zum Flughafen.

Das Wochenende war richtig super. Mit meinen drei Weggefährten hatte ich ne Menge Spass und besonders die Mauer hat mir sehr gut gefallen. Ein Muss für jeden der nach China kommt (meines Erachtens)!!!

Sonntag, 13. Juli 2008

Tagesausflug nach Suzhou

Am Samstag (12.07.08) habe ich mit Hannes, Uli, Robert und Martin einen Tagesausflug nach Suzhou unternommen. Mit dem Bus ist die Stadt innerhalb von 2,5 Stunden zu erreichen.

Die Hauptattraktion der Stadt sind Gärten die teilweise über 1000 Jahre alt sind. Diese Gärten zählen heute sogar zum Weltkulturerbe der Unesco.


Gleich nach der Ankunft, haben wir uns auch gleich auf den Weg zum ersten Garten begeben und mussten mit Erstaunen feststellen, dass der Eintritt von 70 RMB nicht gerade günstig war.

Der Garten selbst war sehr schön angelegt. Uns bot sich eine Sinfonie aus Felsen, Wasser, Bäumen und alten Gebäuden. Allgemein sind die Gärten wohl ähnlich aufgebaut und stehen für Ausgeglichenheit und Harmonie.

Im Anschluss an den Garten haben wir uns entschlossen eine kleine Bootstour (ca. 45 min.) auf einem der vielen Kanäle durch Suzhou zu unternehmen.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause (in einer Pizzeria) reichte die Zeit leider nur noch aus, um eine nahe gelegene Pagode zu besichtigen und deren angeschlossene kleine Gärten.

Nächstes Wochenende werde ich der großen Mauer in Peking einen Besuch abstatten und mir dort ein wenig die Füße vertreten ;)

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!

Montag, 7. Juli 2008

Rematch!

Die Woche verging mal wieder wie im Flug. Mit Schrecken habe ich feststellen müssen, dass ich doch schon über 2/3 meines Praktikums hinter mir habe und ich mittlerweile schon mehr als 4 Monate am anderen Ende der Welt lebe. Das leben hier bereitet mir jedoch nachwievor sehr viel Spass und ich bin gerne hier.

Spass bereitet mir gerade auch das Wetter, welches sich erheblich verändert hat. Weg von dem vielen Regen, hin zu sehr sehr viel Hitze. Seit ca. einer Woche erreichen wir täglich 35 -40 Grad und mehr; Es ist einfach der Wahnsinn. So eine starke/konzentrierte Hitze habe ich bisher noch nie erlebt.

Mit dem schönen Wetter geht aktuell auch noch einher, dass sich Hangzhou selbst, fast ohne Smog präsentiert. Am Freitagabend hatte ich daher spontan entschlossen meine Kamera zu schnappen und bei dem schönen Wetter ein paar Bilder von ein paar Hochhäusern um meinen Compound herum zu schießen.


Bei dieser Hitze haben wir dann übrigens auch am Samstag unser Rematch gegen unsere Chinesischen Kollegen gehabt. Endstand bei ca. 40 Grad war 8:5 für uns. Das Spiel war das erste für uns in unseren neuen Trikots und wir hatten somit gleich den richtigen Einstand. Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht, obwohl wir alle bei solchen Temperaturen noch nie gespielt haben und es uns auch nicht gerade leicht gefallen ist.

Am Samstagabend war ich dann mit ein paar Arbeitskollegen zum Hot Pot Essen verabredet. Nach einem ausgiebigen Essen sind wir dann noch gemeinsam zum KTV gegangen und ich konnte zum ersten Mal Erfahrungen mit Karaoke in China machen. Karaoke bedeutet in China, man geht mit seinen Freunden in einen abgetrennten Raum und singt dann dort unter sich. Man glaubt gar nicht, wie verrückt die Chinesen auf KTV sind. Jedes Wochenende aufs neue Strömen Massen von Personen in die vielen KTV’s und singen. Nach ein paar Bier habe auch ich mich dann ans Mikro gewagt und es hat auch Spass gemacht ;)